Loading...

Der erste Deutsche im Weltall, Sigmund Jähn, feiert seinen 81. Geburtstag. Dieses Jubiläum feiern wir mit einer Galerie der deutschen Weltraum-Pioniere.

Der bisher letzte Deutsche auf der ISS war Alexander Gerst. Er betreute dort von Mai bis November 2014 zahlreiche wissenschaftliche Experimente. Außerdem weckte er bei einem breiten Publikum Interesse für die Weltraumforschung, indem er als "Astro Alex" regelmäßig über Twitter Berichte und Bilder von seiner Mission verbreitete.
Er verbrachte als Bordingenieur 165 Tage auf der Raumstation ISS. Seine Mission trug den Namen "Blue Dot", nach dem Bild, das die Erde aus der Ferne als einen kleinen, blauen Punkt zeigt.
Ein sechsstündiger Außeneinsatz war für Gerst nicht nur das Highlight der "Blue Dot"-Mission. Der Weltraumspaziergang sei außerdem das größte, was er je erlebt habe, so Gerst anschließend.
Der Vorgänger von Alexander Gerst als deutscher Raumfahrer war Hans Schlegel. Seine Mission 2008 musste wegen technischer Probleme mehrfach verschoben werden.
An Bord der amerikanischen Raumfähre "Atlantis" reiste der Physiker damals zur ISS und installierte das europäische Raumlabor "Columbus".
Thomas Reiter unternahm als erster Deutscher einen Außenbordeinsatz. Als Langzeitflieger reiste der Diplomingenieur 1995 zur Raumstation MIR und 2006 zur ISS. Insgesamt verbrachte er auf den beiden Missionen fast ein Jahr im All, länger als jeder andere deutsche Astronaut. Seit 2011 ist er Direktor für bemannte Raumfahrt bei der ESA.
Gerhard Thiele begann bereits 1988, sich auf einen Flug ins All vorzubereiten. Während der Columbia-Mission war er für den Funkverkehr mit den deutschen Wissenschaftlern an Bord zuständig.
Selbst verließ Thiele die Erde jedoch erst 2000, im Rahmen der Mission "Shuttle Radar Topography", die einen großen Teil der Landmasse der Erde kartografierte.
Reinhold Ewald besuchte 1997 die Raumstation MIR für 18 Tage. Der promovierte Physiker führte in dieser Zeit verschiedene Experimente und Betriebstests durch.
Während seines Aufenthalts brach ein Feuer auf der MIR aus, das die Crew zum Glück nach nur 90 Sekunden löschen konnte. Es wurde niemand verletzt
Ulrich Walter (rechts) flog 1993 zusammen mit Hans Schlegel an Bord der Raumfähre "Columbia" ins All. Während des zehntägigen Fluges führten sie und die amerikanischen Kollegen 90 Experimente durch. Nach seiner Karriere als Raumfahrer veröffentlichte Walter zahlreiche Bücher und Artikel zum Thema. Außerdem moderierte er eine Wissenschaftssendung im Bayerischen Rundfunk.
Am 17. März 1992 startete der deutsche Astronaut Klaus-Dietrich Flade zusammen mit den zwei russischen Kosmonauten Alexander Viktorenko und Alexander Kaleri an Bord der Sojus-Raumkapsel TM-14 vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur zu einer achttägigen Mission zur russischen Raumstation MIR.
Ernst Messerschmid flog 1985 an Bord der Challenger zusammen mit seinem deutschen Kollegen Reinhard Furrer ins All. Es war die letzte Mission des Space Shuttles und das erste und einzige Mal, dass ein Raumschiff mit acht Personen an Bord startete. Außerdem war es der erste Spacelab-Flug, den Deutschland finanzierte.
Reinhard Furrer kam zehn Jahre nach seiner Weltraum-Mission beim Absturz eines Privatflugzeugs ums Leben.
Mit Ulf Merbold schickte die Bundesrepublik 1983 ihren ersten Mann ins All.
1983 war Merbold (vorne im Bild) der erste Ausländer, der zusammen mit Nasa-Astronauten an einer Mission teilnahm. Er ist bisher der einzige Deutsche, der drei Mal im All war (1994, 1992 und 1983).

Comments

  1. Benjamin Ludwig

    @Burkhard Dedendorf 1. Um Ressourcen abzubauen. Derzeit ist der Flug noch unrentabel, aber gerade betreffend Umweltschutz wäre dies sicher eine bessere Alternative. 2. Die Spezies wird sich nur dann wirklich als Überlebenskünstler auszeichnen können, wenn sie es nicht nur schafft die Erde ökologisch sinnvoll zu nutzen, als sich auch im Weltall fortzupflanzen. Andernfalls sind wir nur die weitentwickelste Spezies in einer großen Petrischale. Wenn dann die Supernova kommt, sind wir genauso weit gekommen, wie die restlichen Spezies hier.

  2. Burkhard Dedendorf

    Gähn Die sollen sich um die Umwelt kümmern! Das ist die wahre Herausforderung Was bitte sollen wir im All?

  3. Joachim Uhlmann

    #15 Manfred Diehl Anscheinend spielt es eine Rolle wenn man den geistigen Dünnschiss von Thomas Zerweck (7,8) liest.

  4. Manfred Diehl

    @axel bauer #3 ... Sigmund Jähn und dann noch aus der D D R war der erste im Weltraum,vergesseen,? @Michael Strödick #4 … Ulf Merbold ist aber trotzdem der 1. gewesen, den die BRD(!) ins All schickte … Spielt das denn noch irgendeine Rolle, mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung?

  5. Günter Paul

    #7 Thomas Zerweck Ja, Ja!!! Sie sind ein typisches Beispiel für die "gute" Schulbildung in der Westzone. Von nichts Ahnung - oder sind Sie noch zu Adolfs Zeiten in die Schule gegangen? Aber um den Ossihassern in der Westzone Recht zu geben: Es stimmt! Siegmund Jähn war kein Deutscher - er war SACHSE!

  6. Monika Lenz

    Rußland konnten die Deutschen nicht erobern!

  7. Oliver Niestroj

    @Thomas Zerweck gibt es auch grüne und gelbe Kommunisten? Es ist wirklich erschreckend was es so für gefestigte Weltbilder gibt. Sie haben natürlich recht alle DDR Bürger wahren Russen und undeutsche Kommunisten und nur Westdeutsche Deutsche sind richtige Deutsche... an welcher Krankheit leiden sie eigentlich?

  8. Gerd Schulze

    Hier zeigt sich wieder mal, was für geistige Kinder die westliche Schulbildung hervorbringt. Der erste Deutsche im All, war das nicht Adenauer?

  9. Gerd Schulze

    Thomas Zerweck, so? und wer war S.Jähn? Vielleicht ein Russe? Was für eine Frechheit! "Siegmund Jähn gehörte nicht zur Bundesrepublik Deutschland", und wäre er besuchsweise in die BRD gegangen hätte er sogleich einen Ausweis erhalten, der ihn als Deutschen ermöglichte, in andere Staaten reisen zu dürfen, weil wir alle automatisch die BRD-Staatsbürgerschaft hatten. Kiekste was?

  10. Holger Hildebrandt

    Thomas Zerweck ,deutsch bleibt deutsch, ob Ost oder West auch wenn du es nicht wahr haben willst.Und den Russen unterstand er nicht ,sondern der NVA.

  11. Thomas Zerweck

    Der erste deutsche Astronaut war und ist Ulf Merbold und erster deutscher militärischer Astronaut ist und war Thomas Reiter.

  12. Thomas Zerweck

    Siegmund Jähn gehörte nicht zur Bundesrepublik Deutschland. Er war Millitär des Ostblockes und damit Unterstand er der UDSSR und war zudem Roter Kommunist. Damit zählt er zum GUS Staatenbund und er war damit auch noch Bürger der Deutschen-Demokratischen-Republik (DDR). Damit war er kein deutscher Staatsbürger von West Germany (Bundesrepublik Deutschland bis 1989). Er ist nicht der erste deutsche Staatsbürger im All! Er war der erste millitärische deutsche demokratische Staatsbürger (DDR) im All. Und damit komunistisch Treuer Militär der UdSSR in Anführungszeichen.

  13. Mohammed Chang

    Siegmund Jähn und Ulf Merbold - Helden der Wissenschaft und zugleich Opfer der Propaganda des Kalten Krieges.

  14. Manfred Statzkowski

    Der Erste Fliegerkosmonaut der DDR Siegmund Jähn ( Genau so wurde ein Schiffsneubau für die DDR-Reederei DSR getauft) hatte "keinen" Forschungsauftrag, sondern den Auftrag , als DDR-Bürger "Erster Deutscher " im All zu sein! Vor seiner persönlichen Leistung, habe ich Achtung und Respekt!

  15. Michael Strödick

    @Axel Bauer: Ulf Merbold ist aber trotzdem der 1. gewesen, den die BRD(!) ins All schickte. Siegmund Jähn startete nie für die BRD. Das dieser früher startete verrät der Galerie aber auch. Herr Jähn war auch schon der 3. Nichtrusse, den die UdSSR mit ins All nahm - und noch einige weitere Nichtrussen folgten ihm.

  16. axel bauer

    ja,alles gute zum Geburtstag . Nur... Sigmund Jähn und dann noch aus der D D R war der erste im Weltraum,vergesseen,?????

  17. völlig wayne

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass innerhalb der nächsten 50 Jahre eine Marsexpedition startet. Ist zwar immernoch der Nichtschwimmerbereich aber trotzdem spannend :)

  18. John John

    Wohl eher den Orbit. Solang man nicht jenseits vom Mond unterwegs ist kann man eigentlich noch nicht wirklich vom All reden. Würden wir am Strand stehen hätten wir grade mal die Zehen im Wasser wenns um die Bemannte Raumfahrt geht. Also ist es noch etwas verfrüht von der "Ozeanüberquerung", der Weltraumfahrt zu fabulieren. Wer sich ein bischen dafür interessiert wird wissen das es genauso ist und mir zustimmen. Das ist alles noch kein Star Trek und wird es auch lange....laaaaaaange Zeit nicht sein. So in 200 (optimistisch geschätzt) bis 1000 (realistisch geschätzt) Jahren höchstens. Wer was anderes behauptet will sich nur wichtig machen oder dem sind Menschenleben egal.

Leave a Reply