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In diesem Jahr möchte ich endlich Ordnung haben in meinen Schränken, daher habe ich vor einigen Wochen eine große Ausräum-Aktion begonnen. Das Sprichwort "weniger ist mehr" trifft auf viele Lebensbereiche zu - und mit Sicherheit auch auf materielle Dinge. So schaffen auch Sie es, sich von manchen Sachen zu trennen.

Die Idee des Ausräumens, um sich freier zu fühlen, ist natürlich nicht neu. Aber oft braucht es einen Impuls von außen, dass man sich denkt: "Oh ja, ich könnte tatsächlich auch entrümpeln."

Genau diesen möchte ich Ihnen mit meinem Beitrag geben. Den Impuls, mit offenen Augen durch das eigene Zuhause zu gehen und sich zu fragen, ob man all diese Sachen wirklich braucht oder ob man mit ein paar Dingen weniger vielleicht sogar zufriedener wäre.

So klappt das Ausmisten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf- und auszuräumen. Manche gehen diese Aktion thematisch an.

Sie schauen zum Beispiel zuerst alle Bücher und Papiersachen im gesamten Haus durch, danach alle Kleider - die in den Schränken, aber auch die Skiklamotten auf dem Dachboden und die Frühlingsjacken im Kellerschrank.

Andere - und dazu zähle ich - machen es Zimmerweise. Für die übergreifende Vorgehensweise fehlt mir zum einen die Zeit, um es auch wirklich zeitnah anzupacken, und auch der Überblick, um alle Bereiche zu erfassen und das gründlich umzusetzen.

Ich habe daher ganz klein und konkret im Schlafzimmer angefangen, weil ich dort mehr Platz in den Schränken schaffen wollte. Zuerst habe ich meine Kleidung angeschaut und nach folgenden Kategorien sortiert:

  • Das passt mir eigentlich nicht mehr.
  • Das trage ich gerne und oft.
  • Das hatte ich noch nie an.
  • Das möchte ich noch behalten.

Alle Kleider der letzten Kategorie "Das möchte ich noch behalten" habe ich in einen Karton verpackt und in den Keller gestellt.

Habe ich sie in sechs Monaten nicht vermisst, werde ich die Kiste an eine soziale Einrichtung weitergeben. Und zwar ungeöffnet.

Denn: Wenn man einmal in die Box schaut, geht das Spiel wieder von vorne los und man denkt sich: "Ach, eigentlich möchte ich das aber wirklich noch behalten."

Nachdem es nun aber bereits ein halbes Jahr nicht vermisst wurde, bin ich mir sicher, dass es auch künftig nicht fehlen wird.

Was ich noch nie anhatte, verkaufe ich über ein Internetportal weiter oder schenke es Freundinnen, die meine Größe haben.

Was ich gerne und oft trage, behalte ich natürlich. Was mir nicht mehr passt, kommt direkt weg, ohne Schonfrist.

Die hochwertigen Teile verkaufe ich und alle anderen Teile, die noch sehr gut für eine weitere Runde geeignet sind, spende ich an das soziale Kaufhaus meiner Stadt.

Wie ist das mit den anderen Zimmern?

Diese Kategorien lassen sich so ähnlich auch auf andere Zimmer und sämtliche Schrankinhalte übertragen:

  • Was brauche ich unbedingt noch? - Das kann natürlich bleiben.
  • Was habe ich schon lange nicht mehr benutzt, brauche ich aber eigentlich noch? - Das kommt für ein halbes Jahr in eine Kiste im Keller.
  • Was passt nicht mehr zu den anderen Sachen, hat keine Verwendung mehr oder habe ich sogar noch nie benutzt? - Diese Dinge kann man gut weiterverkaufen oder verschenken.

Sie werden sehen, man schafft sich selber Raum und fühlt sich danach extrem befreit. Egal, wie schwer das Weggeben anfangs fällt.

Sie werden jedes Mal mit Freude in die Schränke und Schubladen schauen und sich freuen, dass es nun ordentlicher und leerer ist.

Es ist erstaunlich, dass weniger materielle Dinge tatsächlich zufriedener machen.

Aller Anfang ist schwer

Wer sich sehr schwer damit tut, etwas zu entsorgen oder wegzugeben, kann ganz klein beginnen: Uralte Bedienungsanleitungen, deren Geräte Sie gar nicht mehr haben beispielsweise oder ein Unterhemd, das komplett außer Form ist oder auch ein alter Pflanzenkübel, der an der Ecke schon gesprungen ist.

Gegenstände, die eindeutig keine Daseinsberechtigung mehr in Ihrem Haushalt haben.

Vielleicht finden Sie nur einzelne Dinge, aber das ist egal. Die Hauptsache ist, Sie beginnen mit dem Prozess des Aufräumens und machen einen Anfang.

Ist dieser erst gemacht, geht es anschließend oft etwas leichter.

So bleiben die Schränke übersichtlicher

Ich lebe nun auch die Regel, dass für jede neue Anschaffung etwas Altes ausziehen muss. Wenn ich ein neues T-Shirt kaufe, zieht ein altes aus.

Wenn ich einen Teller kaufe, geht ein anderes Geschirrstück. So werden die Schränke nie wirklich voller, weil sich nicht mehr so viel ansammeln kann.

Dies erfordert etwas Konsequenz, aber dafür spart man sich große Ausmist-Aktionen, die immer viel Zeit kosten.

Früher lief ich Halbmarathon und besuchte jede Woche Sportkurse. Dann kamen meine drei Kinder innerhalb von vier Jahren zur Welt und ich fand nur noch selten Zeit für Sport. Trotzdem war für mich klar: Ich möchte auch als Mama fit bleiben. So schaffen Sie das auch.


Noch so eine Mama-Bloggerin. Nicht schon wieder. Oder? Naja, etwas anders ist es doch. Miriam Fuz hat nämlich drei Söhne im Kleinkind-Alter hat und es trotzdem in ihrer letzten Elternzeit irgendwie geschafft, zwischen Stillen, Trotzanfällen und schlaflosen Nächten ein Buch zu schreiben. Und dabei läuft längst nicht immer alles rund zuhause. Sie berichtet in ihren Beiträgen ehrlich vom Mama-Dasein mit allen Höhen und Tiefen und philosophiert dazwischen darüber, warum wir andere Menschen und uns selbst wertschätzen sollten.


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